Andreas Gruber: Herzgrab


Endlich bin ich mal dazu gekommen, den ersten Teil der Reihe rund um die Wiener Privatdetektivin Elena Gerink zu lesen... Mich hat ja schon der zweite Teil (den ich aus Versehen zuerst gelesen hatte) ziemlich begeistert...


Herzgrab

Daten

Autor: Andreas Gruber
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-49685-3 
Preis: 17€
Broschiert, 544 Seiten


Inhalt

Privatdetektivin Elena Gerink hat einen neuen Auftrag. Die in Wien lebende Italienerin Monica Del Vecchio vermisst ihren Vater. Der bekannte Künstler Salvatore ist schon seit mehr als einem Jahr verschwunden, als in einem Wiener Auktionshaus sein letztes Werk auftaucht. Und das führt Monica und Elena auf die gemeinsame Spur in die Toscana.

Dort ermittelt auch Peter Gerink, Entführungsspezialist beim Wiener BKA. Ausgerechnet mit seinem Kollegen Scartozza, mit dem seine Noch-Ehefrau Elena ihn betrogen hatte. Kurz nachdem das Ehepaar ein Kind verloren hatte, passierte das, was vor allem Elena sehr bereut auf einer Geburtstagsparty in der Gartenhütte. Seit einigen Wochen leben die beiden getrennt, haben das Problem aber noch nicht mal im Ansatz überwunden.

Peter ermittelt im Fall Teresa Del Vecchio. Monicas ebenfalls in Wien lebende Tante war in die Toscana gefahren, um an der Trauerfeier für ihre beiden Brüder teilzunehmen. Die 4 Del Vecchio Geschwister - zwei davon verschwunden und zwei verstümmelt aufgefunden.

Und in beiden Vermisstenfällen ermittelt jeweils ein Gerink. Doch Elena hat es schwer, denn Monica besteht darauf, sie bei den Ermittlungen zu begleiten. Und schließlich überschneiden sich die Ermittlungslinien zum spektakulären Show Down.



Fazit

Ich fand die Konstellation schon in Folge 2 spannend - wusste nur nicht, das Scartozza der Grund für die Trennung von Elena und Peter war. Man spürt aber noch immer, wie extrem sich die beiden immer noch über alles lieben - das bleibt auch für Herzfluch so.

Ansonsten ist es aber kein Problem, wenn man die Bücher in "falscher" Reihenfolge liest - man versteht die Line insgesamt auch so, fragt sich halt nur, warum Peter und Elena getrennt sind. Aber wenn man ganz ehrlich ist, fragt man sich das auch so...

Ich finde auch die Hintergrundverbindung in die Kunstszene (bei beiden Fällen) super. Das bringt ja gerade Wien als Kunsthauptstadt und die Toscana als große Muse vieler Künstler in eine super Verbindung.

Das Erzähltempo ist (wie immer bei Andreas Gruber) wahnsinnig. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Für mich hat das absolute Suchtgefahr.

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