Annika Strauss & Sebastian Fitzek: REM


Nun hat auch mich das Sebastian Fitzek Marketing erwischt. Denn eigentlich ist Horror-Thriller mit einer Spur Fantasy ja nun so wirklich gar nicht mein Genre. Aber wenn der Name von Deutschlands bekanntestem Thriller Autor auf dem Cover steht, komme nun mal auch ich nicht dran vorbei...


REM

Daten

Autoren: Annika Strauss, Sebastian Fitzek
Verlag: Droemer
ISBN: 978-3-426-57076-0
Preis: 13,99€
Taschenbuch, 320 Seiten


Inhalt

Alysee ist gerade mal 25 Jahre alt und studiert in Berlin. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt, ihr Vater als sie 4 Jahre alt war, aufgewachsen war sie gemeinsam mit Nico in einer Pflegefamilie. Es ist ein großer Tag, denn an der Uni muss sie ihre Abschlussarbeit abgeben - ein Videospiel. Doch irgendwas stimmt nicht.

Auf dem Weg zur Uni wird sie von einer Anwältin aufgehalten - sie erzählt ihr, dass ihr Vater ihr ein Hotel vermacht hat und dass sie sie jetzt dorthin bringen will. Doch Alysee glaubt ihr nicht. Nur als ihre Vermieterin sie am gleichen Tag rauswirft, weiß sie nicht wohin. Auf dem Navi der Anwältin hat sie die ungefähre Lage des Hotels gemerkt und macht sich mit Nico auf den Weg dorthin.

Sie begegnen einem dubiosen Trio in einem Horrorvan. Die drei haben eigentlich die Absicht, dass Nico und Alysee unfreiwillig die Hauptrolle in ihrem Darknet Film spielen. Und da ist das verfallene Hotel, zu dem die beiden auf dem Weg hin sind ohnehin die perfekte Kulisse. 

Dunkle Mythen ranken sich um das de Ville - einst sollen hier medizinische Versuche stattgefunden haben - ein Flügel des Hotels ist heute sogar abgebrannt. 

Als Alysee und Nico beginnen, das Haus zu erkunden, entdecken sie eine Brille, die die individuellen Albträume gestochen scharf abzuspielen scheint. Und kurze Zeit später werden die schlimmsten Albträume Realität und scheinen sich im Hotel anzusammeln...



Fazit

Horror trifft Psychothriller - das sind wohl die beiden Hauptgenres der Autoren und die versuchen auch, sich in dieser Geschichte zu vereinen. Doch genauso zwiegespalten bin ich auch gegenüber der Geschichte. Denn wie so oft bei Horror- bzw. Fantasy Geschichten kommt bei mir der Punkt, bei dem mich die Geschichte verliert. 

Und genau dieser Punkt kommt bei mir auch hier. Ein einsames Hotel, die schlimmsten Albträume materialisieren sich plötzlich - grandios und bis dahin auch ein Page Turner mit wahnsinniger Spannung. Großartig... Doch dann kommt eine Erklärung warum und man denkt nur "Hä, nee - zu viel...", irgendwie ein seltsamer aus "Harry Potter Moment" und dann fliegt alles in die Luft... Der Moment, in dem aus Horror auch noch Fantasy wird. Zum Glück kommt der sehr spät, aber irgendwie ist es halt am Ende doch der Name Fitzek, der dieses Buch hoch in die Bestsellerlisten gebracht hat.





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