Saratoga Schaefer - Serial Killer Support Group


Heute darf ich euch einen ganz speziellen Serienkiller Thriller vorstellen... Es geht um Cyra, die vor wenigen Monaten ihre Schwester Mira an einen Serienkiller verloren hat. Sie hat nur noch ein Ziel: Sie will wissen, wer ihr Mira genommen hat...



Serial Killer Support Group


Daten

Autorin: Saratoga Schaefer
Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3-7645-0953-8
Preis: 18€
Broschiert, 352 Seiten


Inhalt

Cyra kennt nur ein Ziel: Sie will den Mörder ihrer Schwester finden. Was sie macht, wenn sie ihn gefunden hat? Sie weiß es noch nicht. Ausgerechnet Eli gibt ihr einen Tipp. Der Lebensgefährte von Miras bester Freundin arbeitet bei der Polizei. Und die versucht schon seit einiger Zeit im Darknet eine Gruppe zu infiltrieren.

Irgendwo in New York finden wöchentliche Treffen statt - Serienkiller treffen sich, um sich gegenseitig zu unterstützen. Doch in die Gruppe zu kommen, ist noch keinem Polizisten gelungen. Die Aufnahmekriterien sind schwierig. Jeder Bewerber wird genau geprüft.

Cyra versucht es. Bei ihrem Marketing Job in einem Seniorenheim fotografiert sie sich neben einer (natürlich gestorbenen) Bewohnerin und versucht es als tödliche Pflegerin. Nach mehreren Prüfungen sitzt sie plötzlich den Männern in einem geschlossenen Gemeindehaus in Queens gegenüber. Sie trifft auf die gefährlichsten Männer New Yorks. Jetzt muss sie nur noch herausfinden, wer Mira getötet hat - ohne dabei selbst aufzufliegen.


Fazit

Irgendwie fällt mir die Bewertung schwer - es ist ein bisschen wie in einem Horrorfilm, in dem man denkt, "Hübsches Mädchen, tu das nicht!". Dabei wirft die Story einige Fragen auf: Die New Yorker Polizei versucht seit langem, die Gruppe zu unterwandern... Dann probiert es eine Marketing Angestellte aus Queens und ist sofort drin? Schwierig... Denn sie muss zwar irgendwelche Beweismittel verschwinden lassen und ein Selfie mit einer toten machen - aber wenn man die Möglichkeit hat, mehrere Serienkiller zu fassen, müsste man das ja irgendwie hinkriegen...

Und dann dauert es auch nichtmal ein paar Stunden, bis Cyra den ersten Serienkiller außerhalb der Gruppe trifft, der herausgefunden hat, wer sie wirklich ist und sie auffliegen lassen will. Ich meine, irgendwie kann ich die Story nicht so ganz nachvollziehen...

Dennoch kommt wirklich Spannung auf - wie eben schon gesagt, man hat die ganze Zeit dieses "Nein, tu's nicht" - Ding im Kopf. Cyra ist dabei eine Protagonistin, die schwierig zu durchschauen ist - anfangs extrem sympathisch. Doch je mehr Details über sie herauskommen, umso mehr kippt der Eindruck...

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