Freida McFadden - Die Psychiaterin


Freida McFadden ist einer der absoluten Superstars in den Deutschen Bestsellerlisten. Die Übersetzungen  ihrer Bücher erscheinen gefühlt im Minutentakt und sicherlich ist sie auch als eine Art Meisterin der Plot-Twists bekannt.

Mit "Die Psychiaterin" bekam ich nun eins ihrer neusten Werke an die Hand.



Die Psychiaterin

Daten

Autorin: Freida McFadden
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-44355-6
Preis: 17€
Broschiert, 336 Seiten


Inhalt

Tricia und Ethan sind frisch verheiratet. Sie leben in New York und planen, endlich in ein Haus auf dem Land zu ziehen. Mitten im Winter fahren sie in ein Haus gut 2h außerhalb. Doch kurz bevor sie ankommen, bricht ein Schneesturm los. Die beiden können sich gerade noch so ins Haus retten - mit dem Ersatzschlüssel.

Doch Tricia spürt schnell, dass hier etwas schlimmes passiert sein muss. Und als sie drin sind, erkennt sie auch warum. Über dem Kamin hängt das Porträt von Dr. Adrienne Hale, die 3 Jahre zuvor spurlos verschwundene Psychiaterin und Bestsellerautorin. Tricia war ein großer Fan und kennt alle ihrer Bücher.

Ethan verliebt sich sofort in das Haus - er will hier mit seiner Familie leben. Tricia jedoch hat Angst, vor allem als sie merkt, dass das Haus voll mit frischen Lebensmitteln ist. Und sie findet Spuren, dass sich auf dem Dachboden jemand eingenistet hat.

Und dann entdeckt Tricia einen Geheimraum - voll mit den aufgezeichneten Sitzungen von Dr. Hale und hört sich die an. Sie findet Indizien, dass die Psychiaterin erpresst wurde. Und sie entdeckt eine Leiche unter dem Boden von Hales Büro. Kann sie so den Fall lösen? Oder war alles doch ganz anders?



Fazit

Ich rühme mich ja ein bisschen, dass ich Plottwists vorhersehen kann - bis der Plottwist dann noch einen Plotttwist enthalten hat... Ich hoffe, damit bringe ich nicht zu viel Spoiler. Aber es ist auch ein großes Lob an die Autorin - denn DAS habe ich wirklich nicht erwartet.

Man hat einen großartigen Locked In Thriller - abgeschnitten von allem, auch vom Handynetz - Mitten in einem Schneesturm umgeben von gruseligen Kassetten mit der Stimme einer lange vermissten Frau mit verschlüsselten Patienten. Man beginnt zu ahnen, was passiert ist - und dann ist alles am Ende viel gruseliger. Und am Ende beginnt man dann auch noch, an seiner eigenen Menschenkenntnis zu zweifeln.

Freida McFadden ist da eine wahre Meisterin. Von "Der Häftling" war ich zwar etwas enttäuscht - die Psychiaterin gehört aber nun wieder zu meinen absoluten Favoriten des Jahres.


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