Es gibt Bücher, auf die freut man sich - wirklich... Gerade Chris Carter ist ja schon ein Meister des Thrillers. Doch grade US Thriller neigen zu einem Thema: 'Sex Sells' - und das macht es dann irgendwie anstrengend...
Du kriegst mich nicht
Daten
Autor: Chris Carter
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3-548-07490-0
Preis: 18€
Broschiert, 464 Seiten
Hörbuch
Verlag: Hörbuch Hamburg
Gelesen von: Sascha Rotermund
ISBN: 9783844947380
13h 13 min
Preis: 24,99€
Inhalt
Endlich beginnt für Samantha ein neues Leben. Ihr schwerreicher Ehemann hat ihr oft genug Gewalt angetan, sie im Badezimmer ans Rohr gefesselt, sie geschlagen. Mit einem versteckten Handy kann sie Hilfe rufen. Nathan Stewart kommt ins Gefängnis - Samantha ist frei.
Doch Nathan macht schon im Gerichtssaal klar, dass er Rache will. Das Gericht setzt Samantha in ein Zeugenschutzprogramm. Als Mary Smith soll sie ein neues Leben beginnen. Doch schon am Ersten Stop wird ihr klar, dass es nicht so leicht sein wird, Nathan für immer loszuwerden. Mary wird verfolgt.
Später lernt sie Quaddra kennen, einen schwerreichen Kunstliebhaber... Und die beiden haben Sex - quasi überall.
Fazit
Ich muss zugeben ich konnte das Hörbuch nicht zu Ende hören - denn was zunächst einmal wirklich spannend klang: ein gnadenloses Katz-und-Maus Spiel - wird spätestens mit Eintritt Quaddras in die Geschichte zu einem erotischen Roman. Wohlgemerkt: ich habe nix gegen Sex in Thrillern... Es ist aber zu viel und zu detailreich und erstickt eben in weiten Teilen jegliche Spannung. "Hey Quaddra - Hey Mary - Bumsen wir auf dem Billardtisch? Klar!"...
Das ist einfach zu viel - zu detailreich - und dadurch wird auch vorhersehbar: da stimmt was großes nicht an der Geschichte, die Carter dem Leser zunächst weißmachen will.
Und gerade als sie sich einen neuen Millionär angelt, wird auch klar, welche Rolle Mary/Samantha wirklich in dem Plot spielt. Sie wirkt verletzlich und beinahe sympathisch - was soll da schon schiefgehen?
Und der neue Millionär hat auch viel zu verbergen, schließlich stellt er sich ihr zunächst als Thomas vor.
Zusammengefasst... Meins war's definitiv nicht!

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